Kurs 20
Korsakow (Eine Herausforderung für Therapeuten)
Kursbeschreibung
Bei all den verschiedenen dementiellen Erkrankungen wird sehr wenig über die Demenz durch das Korsakow-Syndrom berichtet. Überall findet man Menschen mit Korsakow-Syndrom, die mit Personen, welche an einer Alzheimer-Demenz leiden, gemeinsam betreut werden. Dies bringt häufig große Probleme, da die Intelligenzleistungen, abgesehen von der Gedächtnisstörung, weitgehend intakt sind. Was macht aber nun den Unterschied dieser Erkrankungen aus? Beides sind Demenzerkrankungen, aber trotzdem ist ein unterschiedliches Vorgehen angesagt. Bei der Alzheimer-Erkrankung liegt eine primäre neurodegenerative Erkrankung vor und bei einer Demenz im Bereich des Korsakow-Syndroms handelt es sich um eine sekundäre Demenzerkrankung, die vor allem durch den Missbrauch von Alkohol entstanden ist. Worauf man achten sollte und wie man z.B. einen unterschiedlichen Therapieansatz findet, soll in diesem Seminar dargestellt werden. Einen besonderen Schwerpunkt des Seminars bilden therapeutische Vorgehensweisen, die einen besseren Zugang zu entweder stark überangepassten oder aggressiv abwehrenden Betroffenen ermöglichen. Aber auch auf die begleitenden physischen Einschränkungen soll kurz eingegangen werden.
Kursinhalte
Verständnis für die Krankheit
Hilfestellung für TherapeutInnen im schwierigen Umgang mit Korsakow- Kranken geben
Praktische Möglichkeiten.
Dozent / Dozentin
Gudrun Schaade Ergotherapeutin, Lehrtherapeutin Buchautorin Mitglied in der DED (Deutschen Expertengruppe Demente)
Zielgruppe
Ergo- und Physiotherapeuten Sozialpädagogen Musiktherapeuten Logopäden Pflegekräfte in der Arbeit mit dementiell erkrankten Menschen
Veranstaltungsort
Schreinerhof Mühldorf Töginger Str. 169 84453 Mühldorf am Inn
Veranstaltungsdaten
Fr. 9. Juli von 9.00 Uhr bis 16.00 Uhr
Kosten
140,00 Euro
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