Kurs FH01
Das Führen von Handlungen
(In Anlehnung an das Affolterkonzept)
Kursbeschreibung
Das Affolter-Konzept ist ein neurologisch- pädiatrisches Therapiekonzept Es eignet sich besonders für die Behandlung von neurologisch betroffenen PatientInnen jeden Alters, die aufgrund ihrer Hirnschädigung unter Wahrnehmungsstörungen leiden. Das therapeutische Führen nach Affolter wird im klinischen Bereich, besonders bei schwer betroffenen Patienten eingesetzt. Aber auch in ambulanten Einrichtungen, meist ergotherapeutischen Praxen, ist das Konzept eine nicht weg zu denkende Ergänzung der anderen Therapiemethoden. Bei diesem Konzept geht es darum, hirngeschädigte Menschen >führenderweise< in ihrem Alltag zu begleiten.
Kursinhalt
- Was tun, wenn PatientInnen schwere neurologische Störungen haben, wie z.B. Neglect oder Dyspraxie und den Alltag nicht mehr bewältigenkönnen? - Wie gestalte ich eine therapeutische Situation mit apallischen, dementen oder motorisch unruhigen PatientInnen? - Kann das therapeutische Führen eine Methode sein, um Bewegung anzubahnen, die für Aktivitäten des täglichen Lebens notwendig sind? - Wie können Angehörige angeleitet und unterstützt werden? - Kann Sprache über das Führen angebahnt werden? - Ist das Führen bei Depressionen oder Psychosen sinnvoll?
Fragen dieser Art werden in diesem Seminar thematisiert und beantwortet. Neben theoretischen Hintergründen über Ort, Art und Weise des Führen werden vor allem die Selbsterfahrung in Bezug auf das auf das taktil-kinästhetische System vermittelt.
Kursleiterin
Anke Uphues Ergotherapeutin, Integrative Lerntherapeutin und NLP-Practitioner (DVNLP)
Zielgruppe
Ergotherapeuten, Psychologen, Logopäden
Veranstaltungsort
Schreinerhof Mühldorf Töginger Str. 169 84453 Mühldorf am Inn
Veranstaltungsdaten
Sa. 20.08 von 9.00 Uhr bis 17.30 Uhr So. 21.08 von 9.00 Uhr bis 14.30 Uhr
Unterrichtseinheiten
16
max. Teilnehmeranzahl
16
Fortbildungspunkte
16
Kosten
240,00 Euro
|